Systemunterschiede GKV und PKV

Die private Krankenversicherung ist auch nach Jahrzehnten für ihre Versicherten auf dem letzten Stand

GKV – ein „Einheitsbrei“

Die verschiedenen Krankenkassen der GKV unterscheiden sich leistungstechnisch nur gering voneinander. Individuelle Leistungspakete können für die einzelnen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung nicht geschnürt werden. Die Beiträge für die GKV werden einkommensabhängig berechnet. Wer viel verdient, zahlt auch viel. Allerdings können weitere Familienmitglieder beitragsfrei mitversichert werden (Ehepartner, Kinder). Individuelle Risikoprüfungen gibt es nicht und das Alter spielt nur dann eine Rolle, wenn der Versicherte das 55. Lebensjahr überschritten hat und noch von der PKV in die GKV wechseln möchte (ab Alter 55 nicht mehr möglich). In der Regel können GKV-Mitgliedschaften nicht aus individuellen Gründen abgelehnt werden. Leistungen können aber gestrichen werden.

In der PKV läuft es individuell

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung spielt in der PKV das Individuum die wichtigste Rolle. Jede versicherte Person erhält ihren eigenen individuellen Vertrag. Der jeweilige Versicherungsbeitrag in der privaten Krankenversicherung richtet sich nach dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand und natürlich dem angestrebten Versicherungsumfang.

Eine individuelle Risikoprüfung ist in der PKV Pflicht, sowohl Gesundheitszustand, Beruf und Wirtschaftsauskünfte werden berücksichtigt. Letztendlich sucht sich die PKV ihre Kunden aus. Unerwünschte Risiken werden einfach abgelehnt. Beim erstmaligen Eintritt in eine private Krankenversicherung können auch für einige Leistungen Wartezeiten oder Summenbegrenzungen (Zahnstaffel) zur Anwendung kommen. Insgesamt bestimmt der Versicherte durch die jeweilige Tarifwahl in der PKV sein persönliches Leistungspaket. Einmal tariflich zugesagte Leistungen, können nicht einseitig durch die PKV gestrichen werden.

Tarifvielfalt in der PKV

In Deutschland bieten über 40 private Krankenversicherungen eine Unmenge von verschiedenen Krankenversicherungstarifen an. Die Kombinationsmöglichkeiten selbst zwischen den unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften sind machbar und schier unendlich. In der GKV bekommt der Versicherte nur das, was der Gesetzgeber letztendlich vorschreibt. Werden (wie so häufig) Leistungen gestrichen, gilt das gleich für das ganze Kollektiv. Dagegen kann man sich in der PKV nicht nur zum Zeitpunkt des Eintritts in die Krankenversicherung individuell versichern lassen. Über die Versichertenjahre hinweg können Tarife je nach persönlichen Bedürfnissen verändert werden. Die privaten Krankenversicherungen lassen sich immer neue Tarife einfallen, die allen Versicherten der jeweiligen PKV durch die Regelung des § 204 VVG zugänglich gemacht werden müssen und zwar unter Berücksichtigung von sämtlichen Rechten (Altersrückstellungen). Sollten sich aber durch neu gewählte Tarifkombinationen Leistungserhöhungen seitens der privaten Krankenversicherung ergeben, muss durch die PKV eine erneute Gesundheitsprüfung gemacht werden. Ist der Gesundheitszustand zu schlecht, können die neuen Tarifkombinationen mit Hilfe eines Mehrleistungsausschlusses dennoch gewählt werden.

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Fazit

„Individuell“ geht nur in der PKV. Tarife können selbst nach Jahrzehnten auf den neuesten Stand gebracht werden. Individuell bedeutet natürlich auch, dass man sich mit dem Thema beschäftigen muss. Eine PKV sollte man nicht abschließen und dann vergessen. Es ist eher ein interaktives Gebilde. Nur ein professioneller und unabhängiger Versicherungsmakler kann hier helfen. Wir beraten unsere Kunden seit 35 Jahren zur PKV.

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