PKV-Leistungen unkündbar durch Versicherung

Alle Versicherungsleistungen einer privaten Krankenversicherung (PKV) wie zum Beispiel das Einbettzimmer mit Chefarztbehandlung bis hin zur kleinsten Leistungszusage, wie z. B. die Brillenerstattung, können dem PKV-Kunden nicht gekürzt oder gekündigt werden. Auch der gesamte Vertrag hat in allen Lebenslagen einen 100-prozentigen Kündigungsschutz. Das gilt auch dann, wenn keine Beiträge mehr bezahlt werden. Selbst dann besteht der Versicherungsschutz (mit erträglichen Einschränkungen) unbefristet weiter. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse (GKV) laufen eventuelle Beitragsrückstände der PKV nicht unbefristet auf und führen nicht zu einem großen Schuldenberg. Mit dem Basistarif (BTN) und dem Notlagentarif (NLT) stehen dem PKV-Kunden attraktive Sozialtarife in schwierigen Zeiten zur Verfügung. Der Versicherte auf der anderen Seite kann den PKV-Vertrag zu jeder Gelegenheit kündigen oder durch PKV-Tarifwechsel umstellen.

Der durch die demographische Entwicklung ausgelöste Kostenfaktor durch das Älterwerden der einzelnen Versicherten, wird in der PKV durch die Bildung von Altersrückstellungen vollständig ausgeglichen. Auch das ist eine unkündbare und vertraglich vereinbarte PKV-Leistung. Durch diese Alterungsrückstellungen werden die PKV-Beiträge der privat Versicherten im Alter gut finanzierbar. Die PKV insgesamt hat 250 Milliarden EURO angespart. Die GKV muss die Last der immer älter werdenden Bevölkerung in der Zukunft durch ansteigende Beiträge und Leistungskürzungen auffangen. In der Vergangenheit hat die GKV vom Recht der Leistungskürzung reichlich Gebrauch gemacht. Beispiele für sich verändernde, gestrichene oder reduzierte Leistungen der GKV: Zahnersatz, KFO,  Krankentagegeld, Praxisgebühr, Kürzung Heil- und Hilfsmittel, Brillenerstattung, 9/10 Regelung in der Krankenkasse der Rentner, SB bei Arzneimitteln, Festbeträge bei Arzneimitteln, Budgetierung beim Arzt, bei Arzneimitteln und im Krankenhaus (dieser Punkt ist besonders problematisch), SB im Krankenhaus, Fallpauschalen im Krankenhaus, Entbindungs- und Sterbegeld, Ausweitung der Beitragsbemessungsgrundlage auf immer mehr Einkommensarten wie Einmalzahlungen und Betriebsrenten usw.

Grundsätzlich gilt diese Faustregel: Wer beim Wechsel von der GKV in die PKV noch 20 Jahre oder mehr Zeit bis zum Rentenalter hat (diese Zeit wird zum Aufbau von genügend Altersrückstellungen benötigt) und davon ausgeht, im Rentenalter ein überdurchschnittliches Einkommen von zum Beispiel 3.000 EURO zu haben, der ist sein Leben lang besser und günstiger in der privaten Krankenversicherung aufgehoben. Die hc consulting AG berät Sie kostenlos.

 

Private Krankenversicherung
hc consulting AG hat 4,68 von 5 Sternen | 675 Bewertungen auf ProvenExpert.com