Wer eine private Krankenversicherung abschließen möchte, muss Fragen nach seinem Gesundheitszustand beantworten. Meist wird nach den Erkrankungen der letzten drei Jahre und nach Krankenhausaufenthalten der letzten 5 bis 10 Jahre gefragt, je nach Versicherungsgesellschaft. Es darf natürlich nichts verschwiegen werden. Ist man gesund oder bestehen nur die üblichen Diagnosen wie Heuschnupfen, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte oder Übergewicht, so wird der Versicherungsantrag an die PKV ohne Erschwernisse bzw. mit kleinen Risikozuschlägen angenommen. Einen solchen Risikozuschlag kann man natürlich auch ablehnen. Wir schätzen eventuelle Zuschläge auf den Normalbeitrag einer PKV vor Antragsaufnahme ab und können Ihnen so eine Vorhersage über das Ergebnis der Antragsprüfung der Versicherung machen. In diesen Fällen kann man ohne Bedenken einen Antrag bei einer PKV stellen und das Ergebnis abwarten.

Wir begleiten Sie nicht nur bei der Auswahl der PKV und der Antragsaufnahme, sondern während der gesamten Laufzeit Ihrer privaten Krankenversicherung und beantworten immer alle Fragen. Wir sind seit mehr als drei Jahrzehnten PKV-Maklerprofis.

Was aber, wenn die Vorerkrankungen komplizierter sind? Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist dann immer noch gut möglich. In dieser Situation sollte zunächst kein schriftlicher Antrag gestellt werden. Hier empfiehlt sich eine anonyme Gesundheitsprüfung ohne Antrag und ohne Bekanntgabe der eigenen Daten. Ein anonymer Tarifrechner macht in der privaten Krankenversicherung jedoch keinen Sinn. Die Auswahl der Versicherungsgesellschaft ist von großer Bedeutung, anonyme Angebote führen nicht zum Ziel.

Führt eine bestehende Diagnose zur Ablehnung eines Antrages auf private Krankenversicherung durch das Versicherungsunternehmen, so kann das Nachteile mit sich bringen. Wird dann bei einem anderen Unternehmen ein weiterer Versicherungsantrag auf PKV oder etwa Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gestellt, ist die alte Ablehnung u. U. anzugeben und führt zu einer erneuten Ablehnung. Sozusagen ein Teufelskreis.

Liegt zum Beispiel weißer Hautkrebs mit einem kleinen ambulanten Eingriff zwei Jahre zurück, so empfehlen wir heute keinen Antrag auf eine PKV zu stellen. Nach weiteren zwölf Monaten muss die Erkrankung je nach Anbieter nicht mehr angegeben werden und ein Vertrag kommt ohne Erschwernisse zustande.